
Streitfall Oxfordstraße: Stadt Bonn will Beschwerde einlegen
Die Verkehrsführung an der Bonner Oxfordstraße bleibt ein Zankapfel. Es geht dort um die Fahrradspuren. Die Stadt hatte sie hier weggenommen und umgeleitet. Das sollte den Verkehrsfluss für die Autofahrer verbessern, hat aber dem Verwaltungsgericht Köln nicht gepasst. Es hatte entschieden, dass das falsch war und dass es hier sichere Radwege geben müsse. Dagegen wird die Stadt jetzt Beschwerde einlegen.
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Aus ihrer Sicht hat das Verwaltungsgericht die große Zusatzbelastung seit Sperrung der Nordbrücke und die täglichen Staus, vor allem in den Hauptverkehrszeiten, nicht ausreichend berücksichtigt. Die Bonner Stadtverwaltung hat jetzt einen Monat Zeit, um ihre Beschwerde zu begründen. Das Oberverwaltungsgericht in Münster wird darüber dann entscheiden. Außerdem hat die Stadt Bonn angekündigt, verschiedene Verbände und Interessenvertretungen zu einem Gespräch einzuladen. Die Nordbrücken-Sperrung sei eine Herausforderung für die gesamte Stadtgesellschaft, die man auch nur gemeinsam bewältigen könne.